Verlangsamen Containerengpässe Ihre Lieferzeiten?
Es handelt sich um eines der größten Probleme, das weltweit zu Verzögerungen im Versand führt, und es wirkt sich höchstwahrscheinlich darauf aus, wie schnell Ihre Sendungen ihr Ziel erreichen.
Lesen Sie weiter, um genau zu erfahren, worüber wir sprechen.
Was versteht man unter Containerstau?
Die Containerstaus ähneln sehr dem Straßenverkehr, nur in einem viel größeren Ausmaß.
Dies geschieht, wenn zu viele Schiffe in Häfen anlegen und entladen (oder beladen) müssen, die die Kapazität nicht bewältigen können, weil sie bereits voll ausgelastet sind.
Frachtschiffe können mit 10.000 bis 20.000 Containern pro Ladung ankommen, und das Entladen kann bis zu drei Werktage dauern. Wenn also ein mit Containern beladenes Schiff oder ein Schiff, das auf die Beladung wartet, in einem stark frequentierten Hafen ankommt, in dem keine Liegeplätze frei sind, muss es vor Anker warten, bis ein Liegeplatz verfügbar wird.
Bei Hafenstaus kann es vorkommen, dass Containerschiffe bis zu zwei Wochen auf die Ankunft am Dock warten müssen.
Ursachen der Stauung
Hafenstaus sind für alle Beteiligten äußerst ärgerlich und beeinträchtigen Ihre Lieferkette unmittelbar. Kunden müssen wochenlang auf ihre Waren warten, und Reedereien zahlen höhere Frachtraten und Betriebskosten, um die Kosten der langen Verzögerungen zu decken.
Und da der Welthandel und die Nachfrage nach Gütern weiterhin rasant ansteigen, wird die Situation nur noch schlimmer.
Werfen wir einen Blick auf einige der Gründe dafür:
Mangelnde Digitalisierung
Der maritime Sektor hat in den letzten 15 Jahren nicht genügend Investitionen erhalten, um den bestehenden Bedarf zu decken. Er muss dringend intelligenter werden. Die Forderung nach der Integration digitaler Strategien besteht schon lange und wird angesichts zunehmend gravierender Probleme wie Containerstaus immer dringlicher.
Wetter
Die Schifffahrtsindustrie ist ständig widrigen Wetterbedingungen ausgeliefert. Schon ein Sturm am falschen Ort kann astronomische Verzögerungen nach sich ziehen. Jedes Jahr fallen über 3.000 TEU aufgrund von Wetterereignissen ins Meer!
Streiks
Eisenbahn- und Hafenarbeiter gehören zu den Berufsgruppen, die wegen Bezahlung, Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen streiken.
Große und andauernde Streitigkeiten führen dazu, dass viele Arbeitskräfte ausfallen, was bedeutet, dass noch weniger Personal zur Verfügung steht, um beim Packen, Entladen, Prüfen von Dokumenten, Abfertigen der Fracht durch den Zoll und Weitertransport zu helfen, um Hafenkapazität freizugeben.
Fahrer- und Ausrüstungsmangel
Viele Länder erhalten mehr Importe als sie exportieren, und wenn diese Fracht nicht schnell angedockt und entladen werden kann, tritt schnell ein Dominoeffekt ein.
Wenn nicht genügend Lkw, Fahrer oder Fahrgestelle (die Anhängerrahmen, die Lkw zum Transport von Containern verwenden) zur Verfügung stehen, beeinträchtigt dies direkt die Fähigkeit eines Hafens, Waren schnell genug umzuschlagen. Der durch die Pandemie verursachte Mangel an Lkw-Fahrern bedeutet, dass nicht genügend Lkw verfügbar sind, um die Fracht vom Hafen abzutransportieren.
Die Menschen kaufen mehr Waren
Die Nachfrage nach Gütern ist so hoch wie nie zuvor. Die Menge der importierten und exportierten Waren ist enorm, und die Industrie kann sie nicht mehr wie früher bewältigen. Angesichts der Kapazitätsprobleme und der oben genannten Ursachen ist es leicht nachzuvollziehen, warum die Hafenstaus immer weiter zunehmen.
Was Containerstaus für Ihre Fracht bedeuten
Wenn ein Hafen überlastet oder anderweitig extrem ineffizient ist, hat dies gravierende Folgen für die gesamte Lieferkette und betrifft Verlader, Verbraucher und Einzelhändler.
Die Containerstaus führen nicht nur zu erheblichen Verzögerungen bei den Wartezeiten für Empfänger und Verbraucher, sondern verursachen auch zusätzliche Kosten für alle Beteiligten, da ein vor Anker liegendes Schiff steigende Rechnungen für Hafendienstleistungen und Treibstoffverbrauch bezahlen muss.
Die reduzierte Kapazität der Häfen weltweit hat daher einen Dominoeffekt zur Folge: steigende Frachtraten und längere Transportzeiten.
Was können Sie tun?
Das ist eine gute Frage. Wenn die Hafenüberlastung ein Problem ist, das nicht über Nacht verschwinden wird, was genau kann man als Unternehmer in der Schifffahrtsbranche tun?
(Abgesehen vom Abwarten auf die Entwicklung eines intelligenten, digitalen Versandlogistiksystems, wohlgemerkt).
Um Containerengpässe zu vermeiden, ist die sicherste Methode, einen vertrauenswürdigen Spediteur mit einem umfassenden Logistiknetzwerk zu beauftragen. Ein Spediteur mit gutem Ruf und vielen Kontakten kann frühzeitig wichtige Versandinformationen beschaffen und Verzögerungen professionell bewältigen, damit Ihre Fracht schnellstmöglich ihr Ziel erreicht.
Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit dem richtigen Spediteur zusammenarbeiten? Befürchten Sie zusätzliche Kosten aufgrund von Hafenengpässen? Kontaktieren Sie Millennium noch heute für kompetente Beratung und ein offenes Ohr.