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Schon mal eine brenzlige Landung mit dem Flugzeug erlebt?

Wer so viel fliegt wie ich, sammelt so einiges an Erfahrungen. Von Flugausfällen bis hin zu Turbulenzen, die einen aus dem Sitz reißen … das gehört einfach dazu. (Erinnert ihr euch noch an die Eidechse, die vor ein paar Jahren auf meinem Platz saß? ( Molchfreunde knüpfen ) . Vor ein paar Wochen flogen Connor und ich nach Monaco, um uns das Auswärtsspiel von Aston Villa in der Champions League anzusehen. Tolle Reise, aber der Flug nach Nizza? Der war echt der Hammer. Der Flug selbst verlief ziemlich ereignislos, aber die Landung lief nicht ganz nach Plan… Als wir uns Nizza näherten, kam die British-Airways-Maschine extrem tief – wirklich extrem tief. Ich schaute aus dem Fenster, und wir waren kaum zehn Meter über dem Meer. Einen kurzen Moment lang dachte ich: „Das war’s.“ Ich tat, was jeder vernünftige Mensch tun würde: Ich zog meine Jacke zu (keine Ahnung, warum), schnappte mir Portemonnaie und Pass – nur für alle Fälle. Dann, kurz bevor wir aufsetzen wollten, heulten die Triebwerke wieder auf. Wir schossen senkrecht in den Himmel – ein klassisches „Touch-and-Go“. Ich habe das zwar schon mal in einem Privatjet erlebt, aber in einem Linienflugzeug? Nicht gerade beruhigend. Der Pilot? Schweigen. Keine Ansage. Einfach nur… Es wurde viel gekreist, während die Passagiere in der Kabine spekulierten und in Panik gerieten! Schließlich meldete er sich über die Bordsprechanlage: „Entschuldigung für die Verspätung. Sie haben vielleicht bemerkt, dass wir den Landeanflug abbrechen mussten – es gab eine Gefahr vor uns.“

Ich glaubte ihm nicht. Ich wandte mich an Connor. „Nee. Mein Kumpel ist Pilot. Die müssen ab und zu solche Touch-and-Go-Landungen machen, um ihre Lizenzen aufrechtzuerhalten.“ Und das brachte mich zum Nachdenken … Als Führungskraft ist die Kommunikation in unsicheren Zeiten entscheidend. Die Passagiere gerieten in Panik, weil sie nicht wussten, was los war. Schweigen schürte Angst, und Spekulationen füllten die Lücken.

 

Im Geschäftsleben ist es genauso. Wenn etwas schiefgeht – und das wird es –, müssen Ihr Team und Ihre Kunden von Ihnen hören. In chaotischen Situationen Ruhe zu bewahren ist entscheidend, aber genauso wichtig ist es, alle auf dem Laufenden zu halten. Wenn Sie also das nächste Mal im Geschäftsleben in Schwierigkeiten geraten, bleiben Sie nicht nur gelassen – kommunizieren Sie! Informieren Sie Ihr Team und Ihre Kunden. Geben Sie ihnen Sicherheit. Erklären Sie ihnen, was los ist. Seien Sie ehrlich – dadurch gewinnen Sie das Vertrauen und die Wertschätzung für Sie. Und vielleicht sollten Sie Ihre Jacke griffbereit haben. Nur für alle Fälle.

 

Habt ihr irgendwelche Horrorgeschichten vom Fliegen? Ich würde sie gerne hören…