Haben Sie schon mal den Spruch „Bleib in deiner Spur“ gehört?
Stellt euch vor, ihr lauft einen 10-Kilometer-Lauf, fühlt euch fit und haltet das Tempo gut … und plötzlich weist euch ein Streckenposten auf einen anderen Weg. Er trägt eine Warnweste und gibt sich autoritär, also vertraut ihr ihm, folgt dem Schild und lauft weiter … nur um 2,5 Kilometer später festzustellen, dass ihr in die falsche Richtung geschickt wurdet. Genau das ist in Glasgow passiert . Eine Frau, die sich als Streckenposten ausgab, schickte eine Gruppe Läufer vom Kurs ab. Statt ihr Ziel zu erreichen, landeten sie auf einem unerwarteten Umweg – mit brennenden Beinen, verlorener Zeit und verständlicherweise auch etwas verärgert.
Ich habe so etwas zwar noch nie bei einem Laufwettbewerb erlebt, aber in der Geschäftswelt sehe ich es ständig. Als Unternehmer starten wir alle zu unseren eigenen kleinen Marathons. Wir beginnen voller Elan, aber irgendwann geraten wir leicht vom Kurs ab. Ständig gibt es neue Routen, verlockende Abkürzungen oder irgendwelche „Experten“, die uns zu einem Kurswechsel raten. Besonders jetzt, wo KI und neue Innovationen täglich auf uns einprasseln. Im einen Moment ist man noch auf Kurs, im nächsten jagt man dem neuesten Techniktrend, der neuesten Strategie oder dem neuesten Trend hinterher – nur um dann festzustellen, dass man meilenweit vom Kurs abgekommen ist. Das kennen wir alle. Dafür muss man sich nicht schämen. Aber es ist nicht hilfreich, wenn man Großes erreichen will.
Nach fast 30 Jahren hier bei Millennium Cargo kann ich Ihnen eines mit Sicherheit sagen… Im Geschäftsleben geht es definitiv um einen Marathon, nicht um einen Sprint – und wenn man mitten im Rennen die Richtung ändert, erreicht man sein Ziel möglicherweise nie.
Was also tun? Machen Sie sich Ihr Ziel klar. Kennen Sie Ihren Weg. Und lassen Sie sich nicht von Ablenkungen – egal wie verlockend sie auch erscheinen mögen – in die falsche Richtung führen.
Habt ihr Geschichten, in denen ihr euch verlaufen habt? Ich würde sie gerne hören…