Manche Tage weiß man einfach, dass man sie sein Leben lang nicht vergessen wird.
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Das war ich letzten Samstag bei „Back to the Beginning“. Ein ganzer Tag und eine ganze Nacht, die nicht einfach nur ein Konzert waren – sie waren ein Stück Musikgeschichte. Ein gebührender Abschied vom Heavy Metal, jahrzehntelang vorbereitet. Und wo fand das alles statt? Im Villa Park. Im Stadion meines Teams. Der Boden, auf dem ich schon unzählige Male gestanden habe. Aber an diesem Abend ging es nicht um Fußball. Für einen unvergesslichen Abend verwandelte sich Villa Park. Black Sabbath – die Band, mit der alles begann – war zurück in Birmingham. Dort, wo alles angefangen hatte. Und sie spielten ihr allerletztes Konzert. Aber es waren nicht nur Sabbath… Pantera. Anthrax. Slayer. Lamb of God. Alice in Chains. Ronnie Wood, Stephen Tyler, Chad Smith, um nur einige zu nennen – das wahre „Who’s Who“ des Heavy Metal… Moderiert von Jason Momoa – ja, Aquaman höchstpersönlich. Und mitten auf der Bühne stand Ozzy Osbourne. 76 Jahre alt. Er kämpfte gegen Parkinson. Er hatte Probleme mit der Wirbelsäule. Aber da war er… immer noch stehend (naja, eigentlich sitzend), immer noch singend, immer noch mit aller Kraft. Es war roh. Es war kraftvoll. Und ehrlich gesagt – es hat mich tiefer berührt, als ich erwartet hatte. Es war emotional. Ich habe dreimal geweint – und ich schäme mich nicht dafür. Als Slayer und Pantera die Bühne betraten, wurde mir alles plötzlich bewusst. Die Musik. Die Erinnerungen. Die Jahre. Denn wissen Sie was? Ich habe Iron Maiden erst zwei Wochen zuvor gesehen – nach fünf Jahrzehnten immer noch topfit. Black Sabbath hingegen beenden ihre Karriere nach fast 60 Jahren . Und das hat mich zum Nachdenken gebracht: Wo zum Teufel bleibt die Zeit? Millennium Cargo wird dieses Jahr 28 Jahre alt. Ich bin jetzt 54. Aber als ich in der Menge stand und mit den jungen Leuten die Texte mitsang, fühlte ich mich wieder wie 18. Und die Wahrheit ist: Die Zeit vergeht wie im Flug. So schnell. Wenn ihr also etwas aus diesem Text mitnehmt, dann das: Nutzen Sie Ihre Zeit optimal. Genieße, was du tust. Genieße es richtig. Baue dein Unternehmen so auf, dass es für dich – und dich nicht an den Schreibtisch fesselt. Ich bin seit meinem Schulabschluss in der Speditionsbranche tätig. Und ich liebe es immer noch. Aber ich habe Millennium aufgebaut, um solche Momente wie diesen Job genießen zu können. Die Welt zu bereisen. Villa durch Europa zu begleiten. Zeit mit der Familie zu verbringen. Und trotzdem den Laden am Laufen zu halten. Also, was auch immer du aufbaust – sorge dafür, dass es dir etwas zurückgibt. Das Leben ist zu kurz für weniger. Was war dein „Das Leben rast viel zu schnell vorbei“-Moment? Ich würde gerne davon hören… |