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Haben Sie manchmal das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen, wenn Sie „Frachtsprache“ hören? Es gibt so viele Fachbegriffe, Abkürzungen und unbekannte Ausdrücke, die man erst einmal verstehen muss. Man fühlt sich schnell fremd!

bei Millenium Cargo sind ein freundliches Team und möchten nicht, dass Sie sich von der Frachtfachsprache eingeschüchtert oder abgeschreckt fühlen.

Wir haben uns also die Mühe gemacht, die gebräuchlichsten Begriffe zu entschlüsseln, damit Sie sich wie ein Experte für Frachtfachbegriffe fühlen und verstehen können, worüber alle reden!

#1 FCL

Die Abkürzung steht für „Full Container Load“ (volle Containerladung). Sie bezeichnet Container im Gütertransport. Wenn ein Container beliebiger Größe vollständig beladen ist, spricht man von einer vollen Containerladung. Im Gegensatz dazu steht ein nur teilweise beladener Container (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

#2 LCL

Bedeutet „Teilladung“. Wie zuvor wird diese Bezeichnung im Zusammenhang mit Seefracht verwendet, wenn ein Schiffscontainer beliebiger Größe nur teilweise mit Waren beladen ist.

#3 Frachtbrief

Ein Konnossement, manchmal auch BoL genannt, ist eines der notwendigen Dokumente für den nationalen und internationalen Warentransport. 

Beim Transport von Gütern von einem Ort zum anderen sind zahlreiche Dokumente erforderlich, eines der wichtigsten ist jedoch der Frachtbrief. Ohne ihn kann Ihre Fracht nicht an ihren Bestimmungsort transportiert werden.

Ein Konnossement ist im Wesentlichen der Vertrag zwischen allen am Gütertransport beteiligten Parteien.

Im BoL-Dokument ist Folgendes angegeben:

  • Was wird versendet, von wem und wohin?
  • Frachtbedingungen
  • Eigentumsnachweis während des Transports der Ware

Es gibt noch viele weitere Informationen zu diesem wichtigen Frachtdokument. Für einen detaillierteren Überblick werfen Sie einen Blick auf unseren kürzlich erschienenen Beitrag „Konnossement – ​​Was ist das, warum ist es wichtig und wie bekommt man eins?“.

#4 Incoterms

Incoterms ist die Bezeichnung für die 11 international anerkannten Regeln für den Export. 

Die Regeln legen fest, wer für die Bezahlung und Abwicklung der Sendung, die Versicherung, die Dokumentation, die Zollabfertigung und andere logistische Tätigkeiten verantwortlich ist.

Die Incoterms definieren die Verantwortlichkeiten jeder Partei und klären die Aufgaben, Kosten und Risiken für Käufer und Verkäufer bei Frachttransaktionen.

Sie werden weltweit von Käufern und Verkäufern im Exportgeschäft befolgt, um sicherzustellen, dass keine Fragen ungeklärt bleiben. 

#5 POD

Das Kürzel steht für „Liefernachweis“. Dabei handelt es sich um ein Dokument, das vom Empfänger der Fracht unterzeichnet wird, um die sichere und unbeschädigte Zustellung der Waren zu bestätigen. Der Liefernachweis trägt dazu bei, Streitigkeiten darüber, ob und wann die Fracht zugestellt wurde, zu minimieren.

#6 COI

Abkürzung für „Versicherungszertifikat“. Dieses Dokument gibt Art und Umfang des Versicherungsschutzes für die Fracht an. Es versichert dem Käufer, dass die Fracht während des Transports gegen Verlust oder Beschädigung versichert ist.

#7 Versandbedingungen

Die zwischen Käufer und Verkäufer ausgehandelten Bedingungen. Es gibt zwei im Vertragsrecht anerkannte Lieferbedingungen: FOB Versandort und FOB Bestimmungsort. FOB steht für „Free On Board“ (frei an Bord).

Der FOB-Versandpunkt ist der Zeitpunkt, an dem der Verkäufer die Ware auf ein Transportunternehmen verlädt und die Frachtkosten bezahlt. Zu diesem Zeitpunkt geht der Warenbestand an den Käufer über, dies wird auch als FOB-Bestimmungsort bezeichnet.

Vereinfacht ausgedrückt regeln diese Versandbedingungen, wem die Waren in jeder Transportphase gehören und wer sie erfasst. Dadurch lassen sich Streitigkeiten über das Eigentum an der Fracht während des Transports zwischen zwei Bestimmungsorten vermeiden.

#8 THC

THC steht für „Terminal Handling Charges“ (Terminalabfertigungsgebühren). Dies sind unvermeidbare Gebühren, die von den Terminalbetreibern in den verschiedenen Häfen erhoben werden. Wenn Sie Ihre Waren von einem Hafen zu einem anderen transportieren möchten, müssen Sie THC bezahlen.

Die Gebühren decken die vom jeweiligen Hafen erbrachten Dienstleistungen ab, von der Abfertigung über die Positionierung, Wartung und Lagerung bis hin zur Entladung der Container. Die Gebührenhöhe variiert je nach Hafen und Land.

#9 WM

WM ist die Abkürzung für Gewichtsmaß und -menge und bezeichnet einen Standardtarif für Frachtkosten. Er bezieht sich im Wesentlichen auf das Gewicht und die Abmessungen der zu transportierenden Güter, um ein Angebot erstellen zu können. 

Die Standard-Seefrachtkosten werden beispielsweise pro Tonne (1000 kg) oder pro Kubikmeter berechnet – je nachdem, welcher Wert höher ist. Dadurch können Spediteure ein für alle Beteiligten einheitliches Frachtkostenangebot erstellen.

#10 TEU

Akronym für „Twenty Equivalent Unit“ (Zwanzig-Äquivalent-Einheit), was sich auf den kleinsten Schiffscontainer mit einer Länge von 20 Fuß bezieht. 

Seefrachtcontainer können 20 Fuß oder 40 Fuß lang sein, aber TEU ist die Standardmaßeinheit, die von der Logistikbranche verwendet wird, um Verwirrung zu vermeiden und die Schiffskapazität zu standardisieren.

Daher wird die Anzahl der Container, die ein Schiff oder ein Terminal aufnehmen kann, in TEU umgerechnet, so dass ein 40-Fuß-Container als 2 TEU bezeichnet wird.

Hier also die Erklärungen der zehn gebräuchlichsten Logistikbegriffe!

Gibt es weitere Begriffe, bei denen Sie sich unsicher sind? Haben Sie noch Fragen zur Fachsprache der Logistik?

Kontaktieren Sie noch heute unser kompetentes Team für weitere Informationen und Erläuterungen zu Abkürzungen. Wir teilen unser Wissen rund um das Thema Frachtwesen sehr gerne mit Ihnen.