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Ich war neulich mit ein paar Kollegen in einer Zoom-Konferenz, und wir scherzten darüber, wie viel Zeit wir in „Meetings“ verbringen.

Ich war neulich mit ein paar Kollegen in einer Zoom-Konferenz, und wir scherzten darüber, wie viel Zeit wir in „Meetings“ verbringen. 

Heutzutage laufen 90 % der Geschäftsgespräche über Zoom, Meet oder Teams. Ihr kennt mich ja, ich liebe es, persönlich mit Kunden, Lieferanten und potenziellen Neukunden in Kontakt zu treten, bei einem Kaffee oder Bier zu plaudern und die Menschen im echten Leben kennenzulernen. Aber als vielbeschäftigter Unternehmer ist das nicht immer möglich, also bleibt nur Zoom. Ich sagte zu ihnen: „Ich sitze so viel Zeit vor dem Computer, dass ich fast vergesse, dass ich überhaupt Beine habe!“ Sie lachten und stimmten zu. 

Ein paar Tage später saß ich wieder in einem Zoom-Meeting mit meinem Kollegen Stuart. Wir unterhielten uns angeregt, als mir auffiel, dass er ständig auf dem Bildschirm wippte. „Läuft er etwa?“, dachte ich. Also unterbrach ich ihn. „Läufst du?“, fragte ich. „Ja“, antwortete er. „Ich bin auf einem Laufband. Ich habe einen Stehschreibtisch, der sich hoch- und runterfahren lässt, und darunter ein Laufband, auf dem ich, wenn ich Rückenschmerzen habe, mit etwa 1,6 Kilometern pro Stunde laufen kann.“ Meine spontane Frage war: „Gehst du in die richtige Richtung?“  „Was, privat oder geschäftlich?“, fragte Stuart sofort zurück. Wir lachten. Und das Meeting ging weiter. 

Das hat mich aber zum Nachdenken über einige wichtige Fragen angeregt, die wir uns alle täglich stellen sollten. Ich spreche oft über die Bedeutung von Klarheit im Geschäftsleben. Darüber, wie wichtig ein klar definiertes Ziel und ein konkreter Fahrplan für den Erfolg sind. Natürlich ist es wichtig, dass man „in die richtige Richtung geht“. Worüber wir aber seltener sprechen, ist, wie schnell man „gehen“ kann. Immer wieder treffe ich auf Unternehmer, die sich selbst ausbrennen, ihre Gesundheit vernachlässigen, nicht schlafen, sich mit Koffein vollpumpen und nie Sport treiben – alles im Namen des „Erfolgs“. Das ist ein fataler Plan. Wenn man aufhört, sich so abzurackern und anfängt, sich um seine körperliche und geistige Gesundheit zu kümmern, steigt die Produktivität sprunghaft an. Ob man sich nun wie Stuart ein Laufband anschafft oder ins Fitnessstudio geht, mehr schläft und sich gesünder ernährt – je mehr man auf seine Gesundheit achtet, desto schneller kommt man im Geschäftsleben voran. 

Und du? Welche Tricks, Ideen oder Tipps hast du, um deine Produktivität und Leistung zu steigern? Ich freue mich auf deine Antwort…