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Absolutes Chaos

Juli 2022

Wir Briten meckern gern. Wir jammern übers Wetter – wir hatten gerade eine Woche Rekordhitze und jetzt jammern wir über den trüben, grauen Himmel

Wir beschweren uns über die Nachbarn, die Regierung, die Schwiegermutter… Was auch immer es ist, wir wissen, wie wir uns darüber beschweren können…

Ich würde ja gern sagen, die Medien seien schuld – aber ich glaube, dass das leise Murmeln unserer Beschwerden untereinander Teil unserer Kultur ist. Die Medien hier tragen aber definitiv nicht zur Verbesserung bei.

Ich fahre dieses Wochenende nach Frankreich, und jeder, dem ich davon erzählt habe, meinte nur: „Na, viel Glück dabei!“ Reisen ist momentan ein Albtraum! Hauptsächlich dank der Medienberichte mit Schlagzeilen wie „Reisechaos im Ärmelkanal geht weiter: Urlaubshölle im Eurotunnel“.

Es stimmt, es gibt einige Beeinträchtigungen. Fluggesellschaften begrenzen die Passagierzahlen, die Sicherheitskontrollen an Flughäfen sind chaotisch, und der Hafen von Dover hat sich in Kents größten Parkplatz verwandelt – der Verkehr staut sich fast 24 Stunden lang, nur um zum Hafen zu gelangen! Aber die Medien machen mal wieder ein riesiges Drama daraus.

Dieses Wochenende ist ein wichtiges – meine Kumpels und ich fahren nach Rennes in Frankreich, um mir das letzte Testspiel meiner Mannschaft, Aston Villa, anzusehen. Wir werden gut essen, das Spiel genießen und ein paar Bier trinken… Eine willkommene Auszeit nach den anstrengenden letzten Monaten.

Mache ich mir also Sorgen um die Flughäfen oder die Häfen? Nicht wirklich. Ich habe meine Reise geplant, werde frühzeitig da sein, um die Sicherheitskontrolle schnell zu passieren, und selbst wenn ich ein paar Stunden auf meine Fähre warten muss, ist das kein Problem. Warum? Weil ich weiß, was mich erwartet.

Es gibt einige wirklich interessante Studien zum menschlichen Verhalten, die zeigen, dass Menschen gerne länger warten, solange sie wissen, wie lange es dauern wird. Sie warten lieber drei Stunden auf einen Zug, weil sie wissen, dass es drei Stunden dauern wird, als 30 Minuten in der Ungewissheit, wie lange es dauern wird!

Ich will damit nicht sagen, dass ich mir drei Stunden Verspätung für meine Fähre wünsche – aber es ist ein interessanter Punkt, über den man nachdenken sollte, besonders in der Frachtbranche. Denn traditionell gab es im Frachtverkehr große Unsicherheiten bezüglich der Lieferzeiten. Man buchte seinen Container auf ein Schiff, es legte ab … und dann hörte man wochenlang nichts. Wo ist die Fracht? Ist sie sicher? Kommt sie voran? Wann kommt sie an?

Diese Zeiten sind vorbei. Bei Millennium machen wir den weltweiten Warentransport für Sie unkompliziert. Dank unserer hervorragenden Kommunikationsmöglichkeiten und unseres benutzerfreundlichen Fracht-Trackers sehen Sie jederzeit genau, wo sich Ihre Fracht befindet und wie lange die Lieferung bis zum Zielort dauert. Ziemlich praktisch, oder?

Und was sind eure Pläne fürs Wochenende? Bleibt ihr zu Hause oder kämpft ihr auch mit dem Reisechaos der Sommerferien?